Gesehen: Adventskalender für Fotografen

Auch ich entdecke bei der Arbeit ganz interessante Sachen. So hier: Adventskalender für Fotografen. Witzige Sache, die mich vielleicht auch interessieren würde. Daher hier eine kurze Information an alle Artlight Studios Kunden.

 

Der Franzis-Verlag hat einen passenden Geschenk-Tipp für Sie, den Sie mit etwas Glück auch gleich gewinnen können. Mit dem Franzis Adventskalender für Fotografen 2018 warten 24 Türchen Tag für Tag darauf geöffnet zu werden. Unter anderem sind kleine Gadgets für die Fototasche, Fotohandbücher, E-Books und Anleitungen für kreative Fotoprojekte erhalten.

Gewinnen Sie einen Franzis Adventskalender für Fotografen

Machen Sie gleich mit und gewinnen Sie mit etwas Glück einen von insgesamt zehn Franzis Adventskalender für Fotografen. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, bedarf es einfach einer E-Mail an Digitalphoto. Nähere Einzelheiten finden Sie hier.

Die Gewinnspiel-AGBs finden Sie hier

 

Wir wünschen Ihnen viel Glück!


Körperkult und DS-GVO

Tattoo-Bilder auf dem Model -Rechtsproblem

Tattoo-Bilder auf dem Model -Rechtsproblem

Die Problematik mit dem Tattoo.

Was sagt Wikipedia im Allgemeinen dazu?

Eine Tätowierung (auch Tatuierung; wissenschaftlich auch Tatauierung, umgangssprachlich (engl.) Tattoo [tə'tu:]) ist ein Motiv, das mit Tinte, Pigment oder anderen Farbmitteln in die Haut eingebracht wird oder die Einbringung des Motivs. Dazu wird die Tätowierfarbe in der Regel von einem Tätowierer (heute meist mit Hilfe einer Tätowiermaschine) durch eine oder mehrere Nadeln (je nach gewünschtem Effekt) in die zweite Hautschicht gestochen und dabei ein Bild, Zeichen, Muster oder Text gezeichnet. Heute stellt die Tätowierung beim Menschen eine Form der Körpermodifikation dar, bei Tieren eine Kennzeichnung (Tierkennzeichnung) zur Identifikation.

Fast jeder Mensch hat eine Tätowierung. Der Körperkult mittels Tätowierung ist sehr weit verbreitet. Ich verkneife mir das Wort Arschgeweih oder andere Koseworte in diesem Zusammenhang. Aber genau da fängt das Problem an. Während Tätowierungen im rechtlichen Sinne eine Körperverletzung darstellt, gibt es aber auch für uns Fotografen einen kleinen Haken. Das sog. Urheberrecht des Tattoo-Designers. In Zusammenhang mit der neuen Datenschutzverordnung DS-GVO und der Problematik Datenschutz ist auch im Sinne des Designrechts der Tätowierer im Spiel. Obwohl der Kunde und unser Model für die Erstellung des Tattoo bezahlt hat, spielt uns die rechtliche neue Gesetzgebung negativ in die Karten. Der Tätodesigner hat nämlich auch ein Verwertungs- und Verbreitungsrecht.

Hat der Gesetzgeber hier geschlafen?

Ja. Keine Frage. Dies hätte der deutsche Gesetzgeber u.a. regeln müssen. Beispielsweise, indem er geregelt hätte, dass die bewährten § 22 KUG – § 24 (Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie) Vorrang vor der DSGVO haben. Der deutsche Gesetzgeber hat dies aber schlicht nicht getan und ist völlig untätig geblieben. Nur in den Bundesländern gab es Initiativen, die uneingeschränkte Geltung der DSGVO auszuschließen, auch hier aber nur bezogen auf die klassischen Medien. Auch ein Gesetzesentwurf zur Änderung des KUG enthält lediglich Ausnahmen für Presse, Rundfunk und damit die klassischen Medien.

Ein einfacher Satz hätte genügt:

„Die DSGVO sowie weitere Datenschutzgesetze finden in dem Umfang, wie sie gegen Presse- oder Meinungsfreiheit streiten, keine Anwendung.“

Ha: "... ich arbeite mit Modellen aus dem Ausland!"

Während der deutsche Gesetzgeber also offenbar absichtlich untätig bleibt und es damit den Betroffenen überlässt, das Verhältnis zwischen dem Recht an personenbezogenen Daten und dem Recht auf freie Meinungsäußerung in kostspieligen und langwierigen Prozessen durch diverse Instanzen zu klären, haben Gesetzgeber in anderen Mitgliedstaaten der EU das Problem gesehen und durch einen Federstrich erledigt, wie z.B. in Schweden. Es gilt: deutsches Recht! Also seit im Moment bitte vorsichtig und klärt den Sachverhalt.

 

Einige Tipps für euch:

  • In die Kamera lächeln ist keine Einwilligung!
  • Ist mindestens eine lebende Person auf dem Foto erkennbar, wird eine Einwilligung oder Ausnahme des Art. 6 DSGVO benötigt! 

Ausnahmen:

  • Aufnahmen sind für Erfüllung oder Anbahnung eines Vertragsverhältnisses mit den Abgebildeten erforderlich
    oder
  • Aufnahmen sind zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich
    oder
  • Aufnahmen sind erforderlich, um lebenswichtige Interessen zu schützen
    oder
  • Aufnahmen sind für die Wahrung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt
    oder
  • Aufnahmen sind zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der Abgebildeten überwiegen, insbesondere, wenn es sich um ein Kind handelt.
  • Alle Abgebildeten müssen BEI ANFERTIGUNG der Aufnahmen vollumfassend über die mit den Fotos beabsichtigten Nutzungen aufgeklärt werden! Na dann: Hochzeitsfotografen....viel Spaß!
  • Deshalb: lasst eure Model Releases überarbeiten! Die alten werden der DSGVO nicht mehr gerecht!
  • Alle Einwilligungen und Aufklärungen schriftlich dauerhaft dokumentieren! In diesem Zusammenhang: Datenspeicher sind billig geworden.
  • Bei Widerruf einer Einwilligung muss das betroffene Bildmaterial unverzüglich gelöscht und diese Löschung beweissicher dokumentiert werden! Betroffene haben umfangreiche Auskunftsrechte!
  • Abschließend bleibt zu raten, Fotos mit Personen in Zukunft soweit möglich im Rahmen einer der o. g. Ausnahmen anzufertigen, also so, dass keine Einwilligung erforderlich ist. Eine Einwilligung birgt das Risiko, dass sie jederzeit widerrufen werden kann. Liegt jedoch eine der oben genannten Ausnahmen vor, ist die Verwertbarkeit der Aufnahme nicht mehr dem möglicherweise "wankelmütigen" Willen des Abgebildeten ausgesetzt.

 

Ein letzter Tipp:

Ergänzt doch den Model-Release um

 

Das Model versichert, dass es für den Fall von Tätowierungen auf seinem Körper die vollumfassenden Verwertungs- und Verbreitungsrechte des Tattoo-Designers hat.

 

 


RAW-Konverter und Foto-Editor Luminar 2018

Skylum veröffentlicht mit Version 1.3.0 das nächste Update für den RAW-Konverter und Foto-Editor Luminar 2018. Es beschleunigt das Programm merklich, insbesondere bei der RAW-Entwicklung. Die Windows-Version erhält zudem Funktionen, die es für Mac bereits gibt, etwa DNG-Profile.

Das jetzt veröffentlichte Update auf Luminar 2018 1.3.0 ist für Besitzer von Luminar 2018 kostenlos. Luminar 2018 kostet 69 Euro. Als Leser erhalten Sie Luminar 2018 mit 10 Euro Rabatt (ebenso Aurora HDR 2018), wenn Sie bei der Bestellung den Rabattcode PHOTOSCALA eingeben.

Neu in Luminar 1.3.0 für macOS

 

  • NEU Schnelleres Öffnen von RAW-Dateien.Sie können RAW-Dateien dank verbesserter RAW-Engine jetzt viel schneller öffnen.
  • NEUES Weißabgleich-Werkzeug.Die RAW-Entwicklungs-Entwicklungs-und Farbtemperatur-Filter wurden um eine neue Weißabgleichfunktion und ein Pipettenwerkzeug
  • NEU Verlaufs-Panel. Es ist jetzt möglich, die Option „Verlauf speichern“ beim Speichern einer Datei zu verwenden. Darüber hinaus werden Weißabgleich-Voreinstellungen jetzt in einem Bildverlauf mit dem voreingestellten Namen angezeigt, wenn Sie die RAW-Entwicklungs-, Entwicklungs-und Entwicklungs-Filter
  • NEU Umbenennen von Ebenen.Allen neuen Ebenen, die Sie einem Dokument hinzufügen (außer für das Originalbild), können Sie einen benutzerdefinierten Namen zuweisen. Doppelklicken Sie einfach auf den Namen einer Ebene, um sie zu bearbeiten. Das ist eine großartige Möglichkeit, Ebenen zu organisieren.
  • NEUE Hintergrundfarbe. Sie können jetzt die Hintergrundfarbe auf Weiß setzen. Wählen Sie „Ansicht“> „Hintergrund“> „Weiß“, um das Arbeitsfenster auf „Weiß“ zu setzen, oder wählen Sie aus anderen Grau- oder Schwarztönen.
  • NEUE DNG-Kameraprofile (DCP). Sind Sie auf der Suche nach einer wirklich professionellen Kontrolle über Ihre RAW-Dateien? Dann versuche Sie mit DNG-Kamera-Profile zu arbeiten. Luminar erkennt die DCP-Dateien, die Sie möglicherweise bereits auf Ihrem Computer haben (oder von Dritten gekauft haben).
  • NEUE Bildtransformationskontrollen.Sie können schnell auf neue Steuerelemente zugreifen, wenn Sie das Werkzeug „Freie Transformation“ verwenden. Sie können jetzt eine Ebene auf ihrer horizontalen oder vertikalen Achse spiegeln. Die Ebenen können auch um 90° gedreht werden, um eventuelle Kamerarotationen auszugleichen. Die vorgenommenen Änderungen werden auch im Verlaufs-Panel der Datei gespeichert.
  • VERBESSERTE Filterleistung. Sie können Filter jetzt schneller zu einem Bild hinzufügen oder davon entfernen. Zusätzlich bietet das Side Panel einen größeren Bereich zur Filtersteuerung.
  • VERBESSERTE Mischmodi. Wenn Sie einen Mischmodus für eine Anpassungs- oder Bild-Ebene wählen, können Sie mit der Maus über einen Mischmodus fahren und die Ansicht wird in Echtzeit aktualisiert. Super, um in kurzer Zeit den perfekten Mischmodus zu finden.
  • VERBESSERTE LUT-Zuordnung.Sie können jetzt im LUT-Mapping-Filter problemlos durch Ihre LUTs blättern. Die Ansicht wird in Echtzeit aktualisiert.
  • VERBESSERTES Schärfen. Der Filter Schärfen ist reaktionsfreudiger und arbeitet genauer. Wenn Sie die Steuerelemente anpassen, werden alle Änderungen in hoher Auflösung in Echtzeit angezeigt.
  • VERBESSERTE Stapelverarbeitung. Windows-Benutzer erhalten nützliche Verbesserungen bei der Stapelverarbeitung. Dazu gehört die Möglichkeit, beim Speichern der Datei mit demselben Namen während der Stapelverarbeitung Dateien zu ersetzen oder zu überspringen. Zu den weiteren Optionen gehört die Möglichkeit zum Erstellen von JPEG- und TIFF-Dateien sowie eine verbesserte Zuverlässigkeit beim Umbenennen und Nummerieren von Dateien beim Export.

Quelle: Photoscala