Körperkult und DS-GVO

Tattoo-Bilder auf dem Model -Rechtsproblem

Tattoo-Bilder auf dem Model -Rechtsproblem

Die Problematik mit dem Tattoo.

Was sagt Wikipedia im Allgemeinen dazu?

Eine Tätowierung (auch Tatuierung; wissenschaftlich auch Tatauierung, umgangssprachlich (engl.) Tattoo [tə'tu:]) ist ein Motiv, das mit Tinte, Pigment oder anderen Farbmitteln in die Haut eingebracht wird oder die Einbringung des Motivs. Dazu wird die Tätowierfarbe in der Regel von einem Tätowierer (heute meist mit Hilfe einer Tätowiermaschine) durch eine oder mehrere Nadeln (je nach gewünschtem Effekt) in die zweite Hautschicht gestochen und dabei ein Bild, Zeichen, Muster oder Text gezeichnet. Heute stellt die Tätowierung beim Menschen eine Form der Körpermodifikation dar, bei Tieren eine Kennzeichnung (Tierkennzeichnung) zur Identifikation.

Fast jeder Mensch hat eine Tätowierung. Der Körperkult mittels Tätowierung ist sehr weit verbreitet. Ich verkneife mir das Wort Arschgeweih oder andere Koseworte in diesem Zusammenhang. Aber genau da fängt das Problem an. Während Tätowierungen im rechtlichen Sinne eine Körperverletzung darstellt, gibt es aber auch für uns Fotografen einen kleinen Haken. Das sog. Urheberrecht des Tattoo-Designers. In Zusammenhang mit der neuen Datenschutzverordnung DS-GVO und der Problematik Datenschutz ist auch im Sinne des Designrechts der Tätowierer im Spiel. Obwohl der Kunde und unser Model für die Erstellung des Tattoo bezahlt hat, spielt uns die rechtliche neue Gesetzgebung negativ in die Karten. Der Tätodesigner hat nämlich auch ein Verwertungs- und Verbreitungsrecht.

Hat der Gesetzgeber hier geschlafen?

Ja. Keine Frage. Dies hätte der deutsche Gesetzgeber u.a. regeln müssen. Beispielsweise, indem er geregelt hätte, dass die bewährten § 22 KUG – § 24 (Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie) Vorrang vor der DSGVO haben. Der deutsche Gesetzgeber hat dies aber schlicht nicht getan und ist völlig untätig geblieben. Nur in den Bundesländern gab es Initiativen, die uneingeschränkte Geltung der DSGVO auszuschließen, auch hier aber nur bezogen auf die klassischen Medien. Auch ein Gesetzesentwurf zur Änderung des KUG enthält lediglich Ausnahmen für Presse, Rundfunk und damit die klassischen Medien.

Ein einfacher Satz hätte genügt:

„Die DSGVO sowie weitere Datenschutzgesetze finden in dem Umfang, wie sie gegen Presse- oder Meinungsfreiheit streiten, keine Anwendung.“

Ha: "... ich arbeite mit Modellen aus dem Ausland!"

Während der deutsche Gesetzgeber also offenbar absichtlich untätig bleibt und es damit den Betroffenen überlässt, das Verhältnis zwischen dem Recht an personenbezogenen Daten und dem Recht auf freie Meinungsäußerung in kostspieligen und langwierigen Prozessen durch diverse Instanzen zu klären, haben Gesetzgeber in anderen Mitgliedstaaten der EU das Problem gesehen und durch einen Federstrich erledigt, wie z.B. in Schweden. Es gilt: deutsches Recht! Also seit im Moment bitte vorsichtig und klärt den Sachverhalt.

 

Einige Tipps für euch:

  • In die Kamera lächeln ist keine Einwilligung!
  • Ist mindestens eine lebende Person auf dem Foto erkennbar, wird eine Einwilligung oder Ausnahme des Art. 6 DSGVO benötigt! 

Ausnahmen:

  • Aufnahmen sind für Erfüllung oder Anbahnung eines Vertragsverhältnisses mit den Abgebildeten erforderlich
    oder
  • Aufnahmen sind zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich
    oder
  • Aufnahmen sind erforderlich, um lebenswichtige Interessen zu schützen
    oder
  • Aufnahmen sind für die Wahrung einer Aufgabe erforderlich, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt
    oder
  • Aufnahmen sind zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der Abgebildeten überwiegen, insbesondere, wenn es sich um ein Kind handelt.
  • Alle Abgebildeten müssen BEI ANFERTIGUNG der Aufnahmen vollumfassend über die mit den Fotos beabsichtigten Nutzungen aufgeklärt werden! Na dann: Hochzeitsfotografen....viel Spaß!
  • Deshalb: lasst eure Model Releases überarbeiten! Die alten werden der DSGVO nicht mehr gerecht!
  • Alle Einwilligungen und Aufklärungen schriftlich dauerhaft dokumentieren! In diesem Zusammenhang: Datenspeicher sind billig geworden.
  • Bei Widerruf einer Einwilligung muss das betroffene Bildmaterial unverzüglich gelöscht und diese Löschung beweissicher dokumentiert werden! Betroffene haben umfangreiche Auskunftsrechte!
  • Abschließend bleibt zu raten, Fotos mit Personen in Zukunft soweit möglich im Rahmen einer der o. g. Ausnahmen anzufertigen, also so, dass keine Einwilligung erforderlich ist. Eine Einwilligung birgt das Risiko, dass sie jederzeit widerrufen werden kann. Liegt jedoch eine der oben genannten Ausnahmen vor, ist die Verwertbarkeit der Aufnahme nicht mehr dem möglicherweise "wankelmütigen" Willen des Abgebildeten ausgesetzt.

 

Ein letzter Tipp:

Ergänzt doch den Model-Release um

 

Das Model versichert, dass es für den Fall von Tätowierungen auf seinem Körper die vollumfassenden Verwertungs- und Verbreitungsrechte des Tattoo-Designers hat.

 

 


Adobe Lightroom Alternativ

Lightroom hat sich zum Quasi-Standard für die Bildbearbeitung entwickelt. Aber andere Programme sind kostenlos oder in bestimmten Disziplinen besser. Ein Überblick...

Lightroom hat sich zum Quasi-Standard für die Bildbearbeitung entwickelt. Aber andere Programme sind kostenlos oder in bestimmten Disziplinen besser. Ein Überblick...

... über die interessantesten Alternativen

 

 

Für den anspruchsvollen Fotografen oder Semi-Profi ist Lightroom ohne Frage ein sehr guter Begleiter, der bereits die meisten Anforderungen an einen Foto-Workflow auf dem Desktop-Rechner abdeckt. Die Software von Adobe hat zahlreiche Funktionen zur Verwaltung und Bearbeitung von Fotos, zudem kann man durch Plug-ins weitere Dienste einbinden und beispielsweise das direkte Hochladen von Bildern auf Internet-Seiten oder zu Cloud-Speicherdiensten einstellen.

Aber ist das wirklich schon das Ende der Fahnenstange?

Als einfache Kauf-Version gibt es das Programm schon seit fast drei Jahren nicht mehr. Vielmehr muss man die aktuelle Version Adobe Lightroom Classic CC abonnieren. Knapp zwölf Euro pro Monat schlagen zu Buche, inklusive Photoshop CC und 20 Gigabyte Cloud-Speicher. Lohnend ist ein solches Abo sicherlich für diejenigen, die Lightroom und Photoshop oft verwenden. Doch für den Privatmann oder -Frau, der nur ein paarmal im Jahr nach einem Urlaub oder einer Familienfeier seine Bilder bearbeiten möchte, ist es nicht so  attraktiv. Auch für manchen Profi-Fotografen gibt es Alternativen, die seiner Arbeitsweise eher zusagen dürften.

Verwaltung mit anderen Programmen

Eine Alternative zu Adobe Lightroom CC Classic ist die letzte Kauf-Version Lightroom 6. Sie ist immer noch erhältlich. Sie kostet jedoch satte 130 Euro.
Zudem bietet Adobe seit 2017 keine Updates mehr für diese Version an! Möchte man beispielsweise die RAW-Daten von einer neuen Kamera speichern, kann es passieren, dass man den Umweg über den (kostenlosen) DNG Converter von Adobe nehmen muss. Umständlich und für den Gelegenheits-Anwender eher lästig.

Wir geben an dieser Stelle einen Überblick über interessante Alternativen. Den kompletten Funktionsumfang von Lightroom CC bildet zwar keiner der Konkurrenten ab, doch dafür bieten sie oft in einzelnen Disziplinen mehr oder liefern bessere Ergebnisse. Das Gute: Alle kostenpflichtigen Programme bieten eine Testversion, die 30 Tage lang gültig ist und keinerlei Funktionseinschränkungen hat. 30 Tage klingt nicht lange. Aber für ein Überarbeiten der Urlaubsbilder ....

In alphabetischer Reihenfolge:

 

 

AcDsee

System: Windows, macOS
Preis:     70 Euro
Web:      www.acdsee.com (Testversion)

Vielen Windows-Nutzern vielleicht ein Begriff. Der Funktionsumfang ist beachtlich. Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig. Aber es ist seit 1994 auf der Welt. Vielleicht daher?!

 

Aftershot Pro

System: Windows, macOS
Preis:      90 Euro
Web:       www.aftershotpro.com (Testversion)

Ein Allrounderprogramm von Corel mit einer stattlichen Anzahl von Plug-Ins. Auch wenn sich Masken nur eingeschränkt erstellen lassen, bietet es aber Ebenenarbeiten an.

 

Apple Fotos

System: macOS, iOS
Preis:     kostenlos
Web:      www.apple.com

Nur was für Apple-Nutzer. Das Programm ist der Nachfolger von iPhoto. Gute Werkzeuge sind bereits installiert. Diashow sei genannt. Die Verbindung zu iCloud ist selbstverständlich. Kostenlos bedeutet aber, das ein iMac oder iBook oder iPhone bzw. iPad Pflicht ist.

 

CaptureOne

System: Windows, macOS
Preis:     +/- 280 Euro
Web:      phaseone.com (Testversion)

Stark ist Capure One für die Studio-Fotografie. Die Korrekturfunktionen für Portrait-Aufnahmen sind ausgefeilter als bei Lightroom. Zudem ist eine Import-Funktion von LR-Katalogen gegeben.

 

Darkable

System:  Windows, macOS, Linux
Preis:       kostenlos
Web:        www.darkable.org

Eine gute Alternative mit fast gleichem Look-and-Feel. Die kostenlose Open-Source Lösung hat es verdient, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die meisten Bildkorrekturen können von LR übernommen werden.

 

DxO

System: Windows, macOS
Preis:     ca. 150 Euro
Web:      www.dxo.com (Testversion)

Die Bildverwaltung ist eingeschränkt. Allerdings sind hier ausgezeichnete Autokorrektur-Möglichkeiten gegeben.

 

Explosure X3

System: Windows, macOS
Preis:      200 US-Dollar
Web:      www.alienskin.com (Testversion)

Vielleicht doch nur was für den Profi oder anspruchsvollen Fotografen. Nur in Englisch zu erhalten.

 

Luminar

System: Windows, macOS
Preis:     ca. 70 Euro
Web:      www.skylum.com (Testversion)

Keine Bildverwaltung, die aber bald kommen wird. Luminar verbindet Funktionen aus Lightroom und Photoshop. Es unterstützt Pixelebenen und bietet Korrekturebenen.

 

On1 Photo RAW

System: Windows, macOS
Preis:      ca. 120 Dollar
Web:       www.on1.com (Testversion)

Empfehlenswerte "Kopie" von Lightroom. Das Programm läuft auf einer englischen Version. Doch eine sehr gute Bildverwaltung mit äußerst guten Bildkorrekturmöglichkeiten, die sich auch an anspruchsvolle Fotografen richtet.

 

Photo Director

System: Windows, macOS
Preis:     100 Euro
Web:      www.cyberlink.de (Testversion)

Irgendwie steht der Photo Director im Schatten der Konkurrenten. Die dem Hobby-Fotografen zugeschnittene Anwendung hat einiges mehr zu bieten als die gängigsten Konkurrenten.

 

Fazit:

Der Sinn aber: ausprobieren und für sich die geeignete Version finden. Alle Anbieter bieten Testversionen an. Das lässt viel Raum für Jeden, macht es aber auch schwer, seinen Favoriten zu finden. Aber wer sich gegen das Abo-Modell von Adobe ausgesprochen hat, wird bei diesen Software-Programmen der verschiedenen Anbieter fündig.

 

Wir jedenfalls wünschen viel Spaß bei den Versuchsreihen.


XT3 Fuji

Fujifilm Systemkamera X-T3 ist mehr als nur die Möglichkeit zur Umsetzung der fotografischen Ideen

Fujifilm Systemkamera X-T3 ist mehr als nur die Möglichkeit zur Umsetzung der fotografischen Ideen

X-T3 heißt die konsequent verfolgte Strategie von Fujifilm in Sachen spiegellose Systemkamera. Dieses Kamerasystem wird durch die extrem leistungsfähige Sensor-Technik zum unzertrennlichen Partner für den ambitionierten Fotografen. Die XT3 ist entwickelt, um alle Bedürfnisse in der Fotografie und Videografie abzudecken. Dafür spricht die neue und einzigartige Sensortechnik, der leistungsstarke Prozessor, Sucher mit hoher Auflösung und ein absolut robustes Magnesium-Gehäuse, das auch bei den härtesten Bedingungen besteht.

 

Mehr Leistung durch X Serie

X Trans CMOS 4 Sensor und X Prozessor 4 ist die neue Ausstattung der Fuji X-T3. Dabei ist der X Trans CMOS 4 ist ein rückwärtig belichteter APS-C-Sensor. Dies mit der vierfachen Anzahl an Phasendetektionspixeln. (Vergleich zu aktuellen Modellen) Die Phasendetektionspixel sind zudem über die komplette Oberfläche des Sensors verteilt. Der neue Sensor bietet (trotz einer Auflösung von 26,1 Megapixeln) ein exzellentes Signal-Rausch-Verhältnis und eine niedrigste Empfindlichkeit von ISO160.

Sucher zur Erleichterung des Verfolgens von bewegten Motiven

Der elektronische Sucher der FUJIFILM X-T3 mit einer Auflösung von fast 3,7 map (Millionen Bild­punkten) und einer 0,75-fachen Vergrößerung bietet eine führende Leistung im Segment der spiegellosen Systemkameras. Aufgrund der ultrakurzen Reaktions­zeit von nur 0,005 Sekunden und einer schnellen Bildwiederholrate von 100 Bildern pro Sekunde werden Bewegungen im Sucherbild außergewöhnlich flüssig wiedergegeben.

Design wie gehabt (klassisch)

Die FUJI XT3 übernimmt die beliebten Designmerkmale des Vorgängermodells  X-T2, wie z. B. die zentrale Position des Suchers, die Positionierung der Einstellräder auf der Oberseite für eine zusätzliche Stabilität und das hervorragende Griff-Design für mehr Komfort.

Die wesentlichen Merkmale der FUJIFILM X-T3: 

  • 26,1 Megapixel APS-C X-Trans CMOS 4 Sensor und X Prozessor 4
  • Großer elektronischer Sucher mit 3,69 Millionen Pixeln
  • Klapp- und schwenkbares 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen-LCD mit 1,04 Millionen Pixeln
  • Spritzwasser- und staubgeschützt
  • Kälteresistent bis minus 10 Grad
  • Professionelle Videoaufnahme in 4K
  • Dual-Speicherkartenslot
  • ISO-Empfindlichkeit bis 51.200
  • Wi-Fi-Funktion
  • Filmsimulationsmodi (inkl. ETERNA)
  • Intervallaufnahme
  • Kreative Filtereffekte

Die silberne Farb-Variante der X-T3 ist Standard im Sortiment und hat einen eher klassischen Farbton im Vergleich zur Graphit-Silber-Variante, einer limitierten Auflage früherer Modelle.

 
FUJIFILM X-T3


UVP: 1.499,- Euro (Gehäuse)
Verfügbar: ab 20. September 2018(*1)
Farben: Schwarz und Silber

(*1) Damit wesentlich vor der Photokina 2018, die in der Zeit vom 26.-29.09.2018 statt findet und somit bereits bestaunt und ausprobiert werden kann.


Novoflex TrioPod Stativbasis als klassisches Dreibeinstativ und viel mehr

Im Grunde geht der Hersteller Novoflex mit der Produktserie TrioPod einen komplett neuen Weg in Sachen Fotostative.

Dabei besticht nicht nur durch seine verblüffend einfache Handhabung, sondern viel mehr durch eine einmalige Flexibilität in der modularen Auswahl in verschiedenen Stativ-Basisvarianten. Es stehen im Moment wahlweise Stativ-Beine aus Aluminium, Carbon oder mit Wanderstockbeinen sowie Minibeinen oder in Kombination zur Verfügung, die sich jederzeit und aufnahmebezogen austauschen lassen. So wird aus dem klassischen Dreibeinstativ ein Mini- oder Tischstativ, ein Einbein- oder Anlehnstativ, Klemm- oder Saugstativ.

Die PrioPod  Stativbasis:

Novoflex Basismodul

 

Das TriPod-Stativ besteht in der eigentlichen Basis aus einem Stativgelenk. Die Standardbasis TrioPod ist die vielseitigste Stativbasis mit wahlweise 1/4" oder 3/8"-Gewindeanschluß. Die Basis TrioBalance besitzt eine integrierte Nivelliereinrichtung und ermöglicht somit ein schnelles Ausrichten von Teleschwenkern und Panoramasystemen. Die 3. Basis TrioBalance=Q 6/8 besitzt zusätzlich eine Panoramadrehbasis mit Schrittwinkelrastungen und Q-Schwalbenschwanzaufnahme.

Die TrioPod Beine:

Die verschiedenen Stativbeinvarianten erledigen den Rest. und lassen sich an die verschiedensten Aufgaben anpassen. Es wurde in der Vielzahl der Möglichkeiten an alles gedacht. Und dann: mit den Carbonverlängerungsstangen lassen sich alle Beinausführungen beliebig erweitern. Egal ob Sie bodennah arbeiten müssen oder ein Tischstativ brauchen. Das passende Beinmodul ist verfügbar.  Stabiles Carbon oder hochfestes Aluminium, Wanderstockbeine oder Minibeine. Egal! Die Flexibilität bietet Einsatzmöglichkeiten ohne Ende.

Wenn gar nichts mehr hilft, nehmen Sie die verschiedenen flexiblen Schwanenhals Beinmodule und saugen das System fest. Oder Sie klemmen es fest. Diese flexiblen Arme gestatten sogar die Montage von Blitzgeräten.

Kugelneiger:

Der Kugelkopf MagicBall besitzt einen weltweit einzigartigen Verstellbereich von bis zu 120°. Dabei bietet ein griffiger Führungs- und Festellgriff eine punktgenaue Fixierung der Kamera oder des großen Objektivs.

Egal, ob als begeisterter Hobby-Fotograf oder professioneller Anwender, das TrioPod-System hat für jeden Anspruch eine passende Antwort mit dem TrioPod-Stativsystem. Weitere Möglichkeiten bieten die Schnellkupplungen als sichere Verbindung von Aufnahmegerät und Stativ.

Lassen Sie sich inspirieren von den vielseitigen Befestigungslösungen durch Novoflex insprieren und finden Sie Ihr Stativ. https://www.novoflex.de/de/

TrioPod-System


Datenschutz-Grundverordnung und der Model-Release, (Teil1) einer wichtigen Sichtweise für Fotografen

In dieser Reihe wollen wir einmal untersuchen, welche Auswirkungen und die neuen Regelungen des EU-weiten Datenschutzrechts auf den Model-Release oder TFP-/Pay-Vertrag haben. Dabei zeigen wir auf, worauf der Fotograf achten sollte und sich das EU-Recht auf das Fotografieren auswirken.

Bitte beachtet, dass dies keine Rechtsberatung  oder eine Rechtsdienstleistung, die die Beratung in rechtlichen Fragen für private oder juristische Personen umfasst.

Zuerst einige Grundlagen:

Seit dem 25.05.2018 ist das neue EU-Datenschutzrecht – die EU-Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO – und das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wirksam. Soweit so gut. Aber es stellt sich die Frage, welche Regelungen das neue Datenschutzrecht mit sich bringt, welche Auswirkungen das auf die Fotografie & Fotobranche, hat und in welchem Verhältnis das Datenschutzrecht zum Recht am eigenen Bild, das im Kunsturhebergesetz (KUG) von 1907 geregelt ist, steht. Das KUG behandelte das Urheberrecht, aber auch das Recht am eigenen Bild. Nach Einführung des Urheberrechtsgesetzes wurden im KUG die Paragrafen aufgehoben, die das Urheberrecht geregelt haben. Jetzt wird es spannend.

 

Hohe Strafen folgen

Diese Überlegungen sind deshalb so wichtig, weil auch die Sanktionen für Rechtsverstöße erheblich ausgeweitet wurden.

In Zahlen bedeutet das: auf bis zu 20 Millionen Euro Bußgeld oder 4% des weltweiten Jahres-Gesamtumsatzes , die Datenschutz-Aufsichtsbehörden personell aufgestockt wurden, die betroffenen Personen künftig auch immaterielle Schadensersatzansprüche geltend machen können und die Sensibilität der betroffenen Personen, der Kunden, der Mitarbeiter und der Wettbewerber immer weiter steigt und somit die Entdeckungsgefahr wächst! Übrigens: das gilt in gleicher Weise auch für Fotografen, Fotostudios, Mietstudios  sowie Bildagenturen und sonstigen Unternehmen der Fotobranche.

Bei der Frage, ob das Datenschutzrecht auf Fotografien anwendbar ist und in welchem Verhältnis es zum Recht am eigenen Bild im KUG steht, wird im Hinblick auf den Sachverhalt vorrangig nur von der Abbildung einer Person ausgegangen. Daher spielt bislang das Datenschutzrecht in der fotorechtlichen Literatur so gut wie keine Rolle.

 

Personenbezogene Daten(-verarbeitung)

Bei der Definition des Begriffes „personenbezogene Daten“ (Art. 4 Ziff 1 DSGV) werden  verstanden:

 . eine sich -auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) - beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person (Anmerkungen: = Mensch, in Abgrenzung zur juristischen Person = Firma) angesehen, die
. direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

 

Das ist deshalb so spannend, weil Fotografien heutzutage mit Digitalkameras, aber auch allgemein mit Smartphones, aufgenommen werden. Somit werden neben dem Motiv auch Datum und Uhrzeit sowie zunehmend häufiger auch GPS-Informationen als Meta-Daten in der Bilddatei aufgezeichnet. Stichwort: EXIF-Format, die mit der Fotografie in der Bilddatei abgelegt werden.

 

Zum Endspannen verweisen wir auf unseren Teil 2 der Sichtweisen für Fotografen, der in Kürze erscheint.

TFP, DS-GVO, Datenschutz

DS-GVO und der Model-Release Vertrag (TFP-/Pay-Vertrag)

Immer häufiger machen sich Fotografen Gedanken über das Thema DS-GVO und Bundes-Datenschutz-Gesetz.

Klar, der semiprofessionelle Fotograf hat immer ein Model-Release Vertrag in der Tasche. Aber ist das heutzutage im Sinne der neuen Datenschutz-Grundverordnung ausreichend? Diese Frage beschäftigt dich?
Sie ist leicht zu beantworten:

Nein!

Denn die Datenschutz-Grundverordnung gibt klare Vorschriften.

Artlight Studios möchte dich schon heute auf eine Reihe von zukünftigen Berichten aufmerksam machen, die in Kürze auf unserem Blog auf der Webseite erscheint, um diese Frage eingehender zu erläutern.

Möchtest du weitere Informationen erhalten? Dann trage dich bitte in unseren DS-GVO vs. Model-Release ein.

 

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Fotobox zur Jubiläums-Firmenfeier oder auf Hochzeiten - DSGVO spielt mit

Fotobox zur Jubiläums-Firmenfeier oder auf Hochzeiten - DSGVO spielt mit

Ihr Unternehmen feiert Betriebsjubiläum und es soll ein Mitarbeiterfest stattfinden. Daher hat das zuständige Organisationsteam den Vorschlag gemacht, eine Fotobox zu mieten, und zwar in einem Rundum-sorglos-Paket, sprich: Unser Unternehmen muss sich um nichts kümmern.

Diese Art des„Passbild-Automaten“sollen Sie aber reiflich überlegen. Klar, können sich die Teilnehmer auf lustige Erinnerungsfotos freuen. Die Mitarbeiter haben neben dem direkten Ausdruck zusätzlich die Möglichkeit, sich die Bilddatei an eine beliebige E-Mail-Adresse senden zu lassen. Der Chef findet die Sache super. Aber jetzt hat er ein Problem: da haben wir jetzt irgendwie ein Problem mit dem Datenschutz oder mit dem Recht am eigenen Bild!?

Jetzt schlägt die Falle zu

Datenschutz-rechtlich betrachtet ist die Sache recht unkompliziert. Das Unternehmen bestellt nur die „Dienstleistung Fotobox“. Die mit der Erzeugung der Bilder und dem eventuellen Versand der Bilder per E-Mail verbundene Verarbeitung personenbezogener Daten verantwortet es jedoch nicht. Schon mal fein raus. Aber dies ist Sache des Anbieters der Fotobox. Er muss ggfls. dafür sorgen, dass eine eventuelle Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der entstehenden und verwendeten personenbezogenen Daten im Einklang mit dem Datenschutz stehen.

Das Recht am eigenen Bild (zweite Falle)

Das Recht am eigenen Bild spielt im Hinblick auf das Jubiläumsfeier-Unternehmen keine Rolle. Das Unternehmen hat die Bilddaten weder erzeugt, noch hat es die Bilddaten erhalten. Insofern ist auch eine Verbreitung bzw. Veröffentlichung nicht gegeben. Sollte man jedoch die besten Schnappschüsse etwa in der Mitarbeiterzeitung veröffentlichen wollen, sollte das Unternehmen allerdings beachten, dass:

die Mitarbeiter die Schnappschüsse erhalten haben. Alles noch gut. Wenn man allerdings die Mitarbeiter bittet, diese Bilder dem Unternehmen zwecks Veröffentlichung in der Mitarbeiterzeitung zur Verfügung zu stellen – natürlich auf freiwilliger Basis - wird's komplizierter. Wird nun ein Foto zur Verfügung gestellt, kann man darin die Einwilligung des Abgebildeten sehen. Allerdings werden Sie bei Bearbeitung des Bildes wieder zum Datenverarbeiter. Also muss eine dedizierte Einverständniserklärung her.

 

Die Hochzeit

Gleiches gilt für die Foto-Box bei Hochzeiten. Jederzeit muss eine Einverständniserklärung von jedem Gast her.

 

Fazit

Lassen Sie sich die Hochzeits- oder Firmenbilder vom Profi erstellen. Der weiß, wie alle Datenschutz-verbindlichen Aktionen aussehen. Unter Umständen sind bei solchen Schnappschüssen mehrere Personen abgebildet. Dann sollten alle abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sein.

 

 


Die Zukunft ist spiegellos

Schau an: auf der Photokina ist es sicherlich ein grosses Thema!

Spiegellos, High-Tech und neue Freiheiten spielen selbst für Profis eine große Rolle. So werden selbst alteingesessene Hersteller wie Canon und Nikon auf die neue Technik setzen. Die Konkurrenz ist groß. Fujifilm und Sony sichern sich wichtige Marktanteile und sind schon fast Vorreiter in dieser Technik.

Nicht gelungen der Start von Canon mit dem M50-Modell. Immer mehr unzufriedene Kunden lassen verlauten: ...das war wohl nichts.


RAW-Konverter und Foto-Editor Luminar 2018

Skylum veröffentlicht mit Version 1.3.0 das nächste Update für den RAW-Konverter und Foto-Editor Luminar 2018. Es beschleunigt das Programm merklich, insbesondere bei der RAW-Entwicklung. Die Windows-Version erhält zudem Funktionen, die es für Mac bereits gibt, etwa DNG-Profile.

Das jetzt veröffentlichte Update auf Luminar 2018 1.3.0 ist für Besitzer von Luminar 2018 kostenlos. Luminar 2018 kostet 69 Euro. Als Leser erhalten Sie Luminar 2018 mit 10 Euro Rabatt (ebenso Aurora HDR 2018), wenn Sie bei der Bestellung den Rabattcode PHOTOSCALA eingeben.

Neu in Luminar 1.3.0 für macOS

 

  • NEU Schnelleres Öffnen von RAW-Dateien.Sie können RAW-Dateien dank verbesserter RAW-Engine jetzt viel schneller öffnen.
  • NEUES Weißabgleich-Werkzeug.Die RAW-Entwicklungs-Entwicklungs-und Farbtemperatur-Filter wurden um eine neue Weißabgleichfunktion und ein Pipettenwerkzeug
  • NEU Verlaufs-Panel. Es ist jetzt möglich, die Option „Verlauf speichern“ beim Speichern einer Datei zu verwenden. Darüber hinaus werden Weißabgleich-Voreinstellungen jetzt in einem Bildverlauf mit dem voreingestellten Namen angezeigt, wenn Sie die RAW-Entwicklungs-, Entwicklungs-und Entwicklungs-Filter
  • NEU Umbenennen von Ebenen.Allen neuen Ebenen, die Sie einem Dokument hinzufügen (außer für das Originalbild), können Sie einen benutzerdefinierten Namen zuweisen. Doppelklicken Sie einfach auf den Namen einer Ebene, um sie zu bearbeiten. Das ist eine großartige Möglichkeit, Ebenen zu organisieren.
  • NEUE Hintergrundfarbe. Sie können jetzt die Hintergrundfarbe auf Weiß setzen. Wählen Sie „Ansicht“> „Hintergrund“> „Weiß“, um das Arbeitsfenster auf „Weiß“ zu setzen, oder wählen Sie aus anderen Grau- oder Schwarztönen.
  • NEUE DNG-Kameraprofile (DCP). Sind Sie auf der Suche nach einer wirklich professionellen Kontrolle über Ihre RAW-Dateien? Dann versuche Sie mit DNG-Kamera-Profile zu arbeiten. Luminar erkennt die DCP-Dateien, die Sie möglicherweise bereits auf Ihrem Computer haben (oder von Dritten gekauft haben).
  • NEUE Bildtransformationskontrollen.Sie können schnell auf neue Steuerelemente zugreifen, wenn Sie das Werkzeug „Freie Transformation“ verwenden. Sie können jetzt eine Ebene auf ihrer horizontalen oder vertikalen Achse spiegeln. Die Ebenen können auch um 90° gedreht werden, um eventuelle Kamerarotationen auszugleichen. Die vorgenommenen Änderungen werden auch im Verlaufs-Panel der Datei gespeichert.
  • VERBESSERTE Filterleistung. Sie können Filter jetzt schneller zu einem Bild hinzufügen oder davon entfernen. Zusätzlich bietet das Side Panel einen größeren Bereich zur Filtersteuerung.
  • VERBESSERTE Mischmodi. Wenn Sie einen Mischmodus für eine Anpassungs- oder Bild-Ebene wählen, können Sie mit der Maus über einen Mischmodus fahren und die Ansicht wird in Echtzeit aktualisiert. Super, um in kurzer Zeit den perfekten Mischmodus zu finden.
  • VERBESSERTE LUT-Zuordnung.Sie können jetzt im LUT-Mapping-Filter problemlos durch Ihre LUTs blättern. Die Ansicht wird in Echtzeit aktualisiert.
  • VERBESSERTES Schärfen. Der Filter Schärfen ist reaktionsfreudiger und arbeitet genauer. Wenn Sie die Steuerelemente anpassen, werden alle Änderungen in hoher Auflösung in Echtzeit angezeigt.
  • VERBESSERTE Stapelverarbeitung. Windows-Benutzer erhalten nützliche Verbesserungen bei der Stapelverarbeitung. Dazu gehört die Möglichkeit, beim Speichern der Datei mit demselben Namen während der Stapelverarbeitung Dateien zu ersetzen oder zu überspringen. Zu den weiteren Optionen gehört die Möglichkeit zum Erstellen von JPEG- und TIFF-Dateien sowie eine verbesserte Zuverlässigkeit beim Umbenennen und Nummerieren von Dateien beim Export.

Quelle: Photoscala

 


Wer fremde Inhalte in Facebook und Co. teilt, muss gegebenenfalls selbst für strafrechtliche Aussagen haften

Mal was Neues aus dem Hause Facebook, Instagram und Co., zur DSVGO

Wer fremde Posts weiter verbreitet, identifiziert sich nicht unbedingt mit deren Aussage. Manchmal geht es lediglich darum, die eigenen Follower auf eine bestimmte Meinungsäußerung aufmerksam zu machen. Werden die Beiträge allerdings mit einer zustimmenden Bemerkung geteilt, macht sich der Absender den Inhalt zu eigen – und muss gegebenenfalls selbst für strafrechtliche Aussagen haften.

Bedeutet Teilen Zustimmung?

In einem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Dresden ging es um einen Facebook-Post der Identitären Bewegung. Die Seenotrettungsorganisation „Mission Lifeline“ wurde darin als „Schlepper NGO“ bezeichnet. Über die Aktionen dieser „Schlepper“ wollte die Identitäre Bewegung angeblich aufklären. Dieser Artikel wiederum wurde vom Pegida-Bündnis und dessen Vize-Chef Siegfried Däbritz geteilt – mit der Anmerkung „wichtige und richtige Aktion“.

Meinungsäußerung contra Persönlichkeitsrecht

In der ersten Instanz hatte das Landgericht Dresden die Formulierung als Schmähkritik gewertet: Unter Schlepperbanden verstehe man Gruppen, die Menschen gegen Bezahlung eine illegale Einreise in die EU ermöglichten und dabei deren Leben aufs Spiel setzten. Ziel des Berichts sei keine sachliche Auseinandersetzung, sondern die Diffamierung der Organisation, so das Landgericht. Den Pegida-Vertretern wurde deshalb untersagt, den Inhalt weiter zu verbreiten. Die aber gingen in Berufung. Ihre Begründung zielte einerseits auf das Recht der freien Meinungsäußerung. Darüber hinaus argumentierte man aber auch, das bloße Teilen eines Beitrags sei nicht mit einer eigenen Aussage gleichzusetzen.

Die persönliche Wertung macht den Unterschied

Das bloße Teilen nicht, meinte auch das Oberlandesgericht. Der positive Kommentar dagegen schon: Durch den Zusatz „wichtige und richtige Aktion“ habe sich Pegida die Inhalte des geteilten Posts zu eigen gemacht. Trotzdem hob das OLG das Urteil der Vorinstanz auf: Persönlichkeitsrecht und Recht auf freie Meinungsäußerung seien nicht in ausreichendem Maß gegeneinander abgewägt worden. Denn in der Bezeichnung „Schlepper“ konnte das Oberlandesgericht keine unzulässige Schmähung erkennen. Die liege nur vor, wenn eine persönliche Kränkung im Vordergrund stehe, nicht aber bei jeder überspitzten, ausfälligen oder geschmacklosen Äußerung. Deshalb sei im vorliegenden Fall dem Recht auf freie Meinungsäußerung Vorrang zu geben.

Fazit:

Das Weitergeben von Memes, Artikeln und Bildern macht den Reiz der sozialen Medien aus. Auch Diffamierungen oder andere strafrechtliche Inhalte können dadurch viral gehen. Wer kommentarlos teilt, kann sich vor Gericht noch darauf berufen, lediglich auf ein Thema aufmerksam machen zu wollen. Anders bei eindeutig formulierter Zustimmung: Damit macht sich ein Nutzer die Aussagen des geteilten Posts zu eigen und muss gegebenenfalls sogar dafür haften.